Das Saxophon-Register war heuer hauptsächlich für die Organisation der Reise verantwortlich und konnte sich auf die Gebietskenntnisse von Ulla Alborghetti berufen.
Das erste Ziel am Samstagmorgen war Gengenbach, ein historisches Städtchen, etwas unterhalb Freiburg im Breisgau. Wie gemacht für einen Aufenthalt für unsere Musikfrauen, alle Läden geöffnet und genügend Zeit. Ein kleines Dorfbächlein fliesst teils offen. Sehr schöne Fachwerkbauten, Türme und Restaurants mit Gartenwirtschaften, alles lud zum Verweilen ein. Übrigens, und sehr wichtig, das Wetter war beide Tage ideal, leider hatten das die Meteorologen nicht im Griff, dazu später.

Durch unverhofft grosse badische Rebgebiete ging die Carreise weiter nach Oberkirch.
Hier erwartete uns eine recht anspruchsvolle Weinwanderung, Rebberge sind eben am Hang. Unter kundiger Führung und Erklärungen über den Rebbau und mit genügend Wein, zu Beginn und unterwegs, erreichten wir den höchsten Punkt, wo das Zobig, respektive die Vesper, serviert wurde. In der Ferne ennet dem Rhein konnte man den Turm des Strassburger Münsters erkennen. Nach dem Abstieg ins Tal wurden die Zimmer im Hotel «Renchtalblick» bezogen. Schöne Zimmer, schöner Blick über Oberkirch und gutes Essen, Reisender was willst du mehr?

Sonntagmorgen. Bis jetzt hatten wir die Burgruine «Schauenburg» auf der anderen Talseite gesichtet, jetzt wurde sie auch besucht. Eigentlich war ein musikalischer Auftritt von uns vorgesehen, aber, wie schon erwähnt, machte uns der falsche, schlechte metereologische Ausblick einen Strich durch die Rechnung, denn es fehlten auch die Zuhörer.

Auf der Heimreise stand noch ein ganz besonderer, für wenig von uns bekannter, Leckerbissen auf dem Programm. Rosmarie, ebenfalls eine Saxophonistin, organisierte den Besuch des Museums für Musikautomaten in Seewen, Kanton Solothurn. In einer sehr guten Führung wurde uns die Technik und der Aufbau von Musikdosen, Drehorgeln bis hin zur riesigen Schiffsorgel, eingebaut in der «Britannic», einem Schwesterschiff der Titanic, vorgestellt. Das das Uhrmacherarbeit war, konnte jeder feststellen. Daher gilt das schweizerische Uhrmachergebiet als Wiege der Musikautomaten. Glücklich und mit der Gewissheit, viele neue schöne, erstaunliche und bleibende Eindrücke mit nach Hause zu bringen, wurde die Vereinsreise 2023 abgeschlossen.

Weitere Bilder von der schönen Reise folgen hier:

